Planung · Herstellung · Montage · Inbetriebnahme · Service

NOTSTROM FÜR RECHENZENTREN & DATACENTER

Notstromversorgung für Rechenzentren und Datacenter

Perkins-Netzersatzanlagen für IT-Standorte mit klaren Versorgungszielen. APS verbindet Generatoranlage, Schalttechnik, Kraftstoffversorgung und Überwachung mit der vorhandenen USV- und Gebäudeinfrastruktur.

Rotes APS-Aggregat mit Schallschutzhaube und dunklem Grundrahmen auf einem Flachdach
Schallgedämmte Netzersatzanlage in Außenaufstellung

APS NETZERSATZANLAGEN · LEISTUNG UND SYSTEMAUFBAU

Die passende Einheit.
Der passende Verbund.

Perkins-Netzersatzanlagen von 60 bis 2.500 kVA pro Einheit. Einzelaggregate und mehrere synchronisierte Einheiten im Verbund werden auf Leistungsbedarf, Betriebsart und erforderliche Reserve ausgelegt.

60–2.500 kVApro Einheit · Auslegung nach Betriebsart
Einzeln oder im VerbundSynchronisierung · Lastaufteilung · Reserve
Container oder RaumAufstellung und Nebenanlagen aus einem Konzept

VON DER NETZSTÖRUNG BIS ZUM ERSATZSTROMBETRIEB

Die Übergänge entscheiden.

NETZ · AUTOMATISCHE UMSCHALTUNGVersorgung als Gesamtsystem
01PERKINS-Netzersatzanlage (NEA)Energie nach Generatorstart
02USVÜberbrückung der Startphase
03IT & KÜHLUNGAbgestufte Lastübernahme

Steuerung, Schutz und Schnittstellen gemeinsam planen.

Ein Rechenzentrum benötigt ein abgestimmtes Versorgungskonzept. Während die USV empfindliche Verbraucher in der Übergangsphase weiter versorgt, startet die Netzersatzanlage und übernimmt die dafür vorgesehenen Lasten. Die Dauer der Überbrückung und die Lastzuschaltung müssen zueinander passen.

Wir betrachten IT-Last, Kühlung, Pumpen, Lüftung und betriebsnotwendige Nebenanlagen gemeinsam. Auch USV-Ladeleistung nach einer Entladung und das Zuschalten größerer Antriebe fließen in das Lastkonzept ein.

Eine sauber definierte Schnittstelle zwischen NEA, USV, Verteilung und Gebäudeleittechnik erleichtert Inbetriebnahme, Erweiterung und den späteren Betrieb.

VERFÜGBARKEIT KONKRET PLANEN

Redundanz, Wartung und Wachstum.

ARCHITEKTUR

N, N+1 oder
getrennte Pfade

Wir richten die Anlagenstruktur am vereinbarten Verfügbarkeitsziel aus. Gemeinsame Komponenten und mögliche Ausfallpunkte werden im Gesamtkonzept betrachtet.

Schaltkonzept
BETRIEB

Wartung
mitdenken

Zugänglichkeit, Trennstellen, sichere Betriebszustände und Prüfmöglichkeiten früh einplanen – damit die Anlage im Betrieb betreut werden kann.

Servicekonzept
ERWEITERUNG

Mit dem Standort
weiterwachsen

Leistungsreserven, Stellflächen, Kraftstoffversorgung und Steuerungsschnittstellen auf die geplante Entwicklung des Standorts abstimmen.

Modulare Aufstellung

PERKINS ALS ANTRIEBSBASIS

Passende Leistung. Passendes Betriebsverhalten.

Die Motor- und Generatorauswahl folgt dem tatsächlichen Lastverlauf. Neben elektrischer Leistung betrachten wir Lastsprünge, Wiederanlauf, Netzqualität und das Zusammenspiel mit der USV. Die Perkins-Motorisierung wird mit dem geeigneten Generator, der Kühlung und der Steuerung kombiniert.

Ob kompakte Außenaufstellung, schallgedämmter Container oder Raumeinbau: Luft- und Abgasführung, Emissionsanforderungen, Schallziele und Wartungszugänge sind Teil der Auslegung.

Im Lastprofil berücksichtigen

  • IT-Leistung und geplante Ausbaustufen
  • Kälte- und Lüftungstechnik
  • Motoranläufe und gestaffelte Zuschaltung
  • USV-Topologie und Batterienachladung
  • Nichtlineare Verbraucher und Rückwirkungen
  • Verbleibende Leistung im Redundanzfall

MECHANIK UND ELEKTROTECHNIK AUS EINEM KONZEPT

Die Infrastruktur um den Generator.

AUFSTELLUNG

Container & Raumeinbau

Schall, Luftführung, Einbaumaße und Wartungsflächen auf Standort und Betriebsabläufe abstimmen.

Containerlösungen
AUTONOMIE

Kraftstoff & Überwachung

Tankkapazität, Kraftstoffqualität, Füllstand, Nachbetankung und Alarmierung mit dem Betreiberkonzept verbinden.

NEA-Systemaufbau
STEUERUNG

Synchronisierung & Meldungen

Einzel- oder Mehraggregatbetrieb, Umschaltlogik und definierte Kommunikationsschnittstellen in die Schaltanlage integrieren.

APS-EMS & Integration

VON DER INBETRIEBNAHME BIS ZUM PROBELAUF

Ein Nachweis gehört zum Versorgungskonzept.

Für das Projekt wird festgelegt, welche Funktionen und Betriebsfälle geprüft werden: Netzausfall, Startfolge, Lastübernahme, Störmeldungen, Rückkehr des Netzes und Rückschaltung. Ein abgestimmter Prüfplan macht die Übergänge zwischen den Gewerken sichtbar.

Lastbanktests ermöglichen definierte Belastungen. Die Anlagentests werden mit den Anforderungen der USV- und Gebäudetechnik sowie den betrieblichen Freigaben koordiniert.

Die DIN-EN-50600-Reihe, insbesondere der Teil zur Stromversorgung und Stromverteilung, ist eine relevante Grundlage für die Rechenzentrumsplanung. Das konkrete Verfügbarkeits- und Nachweiskonzept wird projektbezogen festgelegt.

Technische Anfrage vorbereiten

Hilfreich sind Lastdaten, USV-Konzept, gewünschte Redundanz, Autonomie, Aufstellflächen, Schallziele und die geplanten Erweiterungsstufen.

Projektanforderungen besprechen

AUFSTELLUNG UND INTEGRATION

Technik, die zum Standort passt.

Rote Netzersatzanlage auf Betonfundament hinter einem Schutzgitter mit Wetterschutzdach
Eingehauste Außenaufstellung mit Schutz- und Wartungszugang

Geschützte Außenaufstellung

Zugänglichkeit, Schall, Wetterschutz und Wartung werden mit der elektrischen Versorgung abgestimmt.

Zweitürige APS-Schaltanlage mit Messanzeigen, Bediengerät, Wahlschaltern und Not-Halt
Steuerung und Messung in einer abgestimmten Schaltanlage

Schaltanlage als Verbindung der Systeme

Erzeuger, Umschaltung, Meldungen und definierte Schnittstellen werden auf das Betriebskonzept des IT-Standorts ausgerichtet.

DREI TYPISCHE AUFGABENSTELLUNGEN

Vom Serverraum bis zum wachsenden Rechenzentrum.

Serverraum & Edge-Standort – illustriertes Versorgungskonzept
ANWENDUNGSBEISPIEL

Serverraum & Edge-Standort

Ein kompakter IT-Standort benötigt eine abgestimmte Überbrückung und Ersatzstromversorgung. IT, USV-Nachladung und erforderliche Kühlung werden im Lastprofil gemeinsam betrachtet.

  • USV überbrückt die vorgesehenen Verbraucher
  • NEA übernimmt nach Start und Freigabe
  • Kühlung und Nebenanlagen in der Lastfolge berücksichtigen
Edge-Projekt besprechen
Rechenzentrum mit Erzeugerreserve – illustriertes Versorgungskonzept
ANWENDUNGSBEISPIEL

Rechenzentrum mit Erzeugerreserve

Mehrere Aggregate können entsprechend dem Verfügbarkeitsziel mit einer zusätzlichen Erzeugerreserve projektiert werden. Gemeinsame Schalt- und Kraftstoffkomponenten gehören ebenfalls zur Betrachtung.

  • Verbleibende Leistung im vorgesehenen Ausfallfall prüfen
  • Synchronisierung und Schutz auf die Architektur abstimmen
  • Wartungs- und Prüfbetrieb früh berücksichtigen
Redundanzkonzept besprechen
Wachsender Datacenter-Standort – illustriertes Versorgungskonzept
ANWENDUNGSBEISPIEL

Wachsender Datacenter-Standort

Die IT-Leistung wächst in mehreren Stufen. Stellflächen, Anschlüsse, Kraftstoffversorgung und Steuerung werden deshalb mit dem vorgesehenen Ausbau geplant.

  • Leistungsbedarf je Ausbaustufe klären
  • Reserven und Erweiterungsschnittstellen vorsehen
  • Inbetriebnahme und Tests mit dem laufenden Betrieb koordinieren
Standortausbau planen

BETRIEBSARTEN UND VERFÜGBARKEIT

Automatisch übernehmen.
Gemeinsam Leistung bereitstellen.

ERSATZSTROM

Automatischer Inselbetrieb

Netzausfall erkennen, Generator starten, die vorgesehenen Verbraucher übernehmen und nach stabiler Netzwiederkehr geordnet zurückschalten.

Sicherheitsfunktionen
VERBUNDBETRIEB

Mehrere Einheiten. Eine Versorgung.

Aggregate synchronisieren und Wirk- sowie Blindleistung abgestimmt aufteilen. Leistungsreserve, N+1 und gestaffeltes Zu- oder Abschalten nach dem Verfügbarkeitsziel planen.

Verfügbarkeit planen
NETZPARALLELBETRIEB

Synchronisiert mit dem Netz

Netzparallele Probeläufe und synchronisierte Rückübertragung mit geeigneter Steuerung, Synchronisierprüfung und Netzschutz ausführen. Betriebsweise und Freigaben mit dem Netzbetreiber abstimmen.

Schalt- und Schutztechnik

KRAFTSTOFFAUTONOMIE · BIS ZU 72 STUNDEN

Länger versorgen.
Ohne Nachbetankung.

Tankgröße passend zur Versorgungsaufgabe

Für eine Versorgung von bis zu 72 Stunden ohne Nachbetankung dimensioniert APS das Tankkonzept nach dem vereinbarten Lastprofil, dem Kraftstoffverbrauch, der nutzbaren Füllmenge und den Betriebsreserven. Der Bedarf kann über integrierte oder externe Vorratstanks und einen abgestimmten Tagestank gedeckt werden.

Die erforderliche Mindestversorgungsdauer folgt der Anwendung und dem Sicherheitskonzept. Die 72-Stunden-Ausführung ist ein gezielt geplantes Autonomiekonzept.

Kraftstoffversorgung mit Überwachung

  • Doppelwandiger Vorratstank oder geeignetes Auffangkonzept
  • Optionaler Tagestank mit automatischer Nachförderung
  • Füllstand, Reserve- und Störmeldungen
  • Leckageüberwachung, Überfüllsicherung und abgestimmte Armaturen
  • Sichere Befüllung, Wartungszugang und Kraftstoffmanagement
Tankanlage und Integration

GUT ZU WISSEN

Ihre Fragen.
Klare Antworten.

Ersetzt eine Netzersatzanlage die USV?

Die NEA und die USV erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die USV überbrückt Unterbrechungen für die dafür vorgesehenen Verbraucher; die NEA stellt nach ihrem Start Energie für den längeren Ersatzstrombetrieb bereit.

Bietet APS auch N+1-Konzepte an?

Die notwendige Redundanz wird mit dem Betreiber und der Fachplanung festgelegt. Wir projektieren die passende Kombination aus Aggregaten, Schaltanlage, Kraftstoffversorgung und Schnittstellen.

Ist ein Container oder ein Generatorraum besser?

Das hängt von Flächen, Zugänglichkeit, Schall, Luftführung und dem Betriebskonzept ab. Beide Varianten werden mit denselben elektrischen und funktionalen Anforderungen abgestimmt.

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Ihr Vorhaben.
Unser gemeinsames Projekt.

Teilen Sie uns Anwendung, Leistungsbedarf und Standort mit. Wir besprechen Systemaufbau, Einbindung und den passenden Leistungsumfang.

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