Planung · Herstellung · Montage · Inbetriebnahme · Service

SCHALTANLAGENBAU · STEUERUNG · LEISTUNGSVERTEILUNG

Schaltanlagenbau.
Für Stromaggregate und Industrie.

Vom einzelnen Stromaggregat bis zum Verbund mehrerer Erzeuger: APS plant und fertigt Schaltanlagen, die Energie sicher verteilen und Betriebsabläufe verständlich steuern. Für neue Anlagen, industrielle Anwendungen und die Modernisierung bestehender Steuerungen.

APS-Schaltanlagen mit Leistungs- und Verteilfeldern in modularer Anordnung
Modularer Schaltanlagenbau für Stromerzeugung und Industrie.

PASSEND ZUR ANWENDUNG

Steuerung und Leistung als zusammenhängendes System.

01 / STROMERZEUGUNG

Schaltanlagen für Stromaggregate

Einzelaggregate, mehrere parallel arbeitende Stromerzeuger, Netzersatz- und Hybridanlagen. Steuerung, Messung, Generatorleistungsschalter und Schutz werden auf Motor, Generator und Betriebsart abgestimmt.

Netzersatzanlagen und Einbindung ↗
02 / INDUSTRIE

Steuerungsbau für industrielle Anlagen

Schaltschränke für Maschinen, Pumpen, Lüftung und weitere industrielle Verbraucher. SPS, Antriebe, Schütze, Sensorik und Bedienung werden entsprechend dem vereinbarten Funktionsumfang zusammengeführt.

Industrieanwendungen im Detail ↗
03 / ENERGIESYSTEME

Energieverteilung mit APS-EMS

Netz, BESS, PV, BHKW und Ladeinfrastruktur in einer abgestimmten Energielandschaft. Leistungspfad und Schutztechnik ergänzen die zentrale Betriebsstrategie des APS-EMS.

APS-EMS und Systemkoordination ↗

SCHALTANLAGEN FÜR STROMAGGREGATE UNTERSCHIEDLICHER BAUART

Vom Startbefehl bis zur geregelten Lastverteilung.

Eine Aggregatsteuerung ist Teil der gesamten Energieversorgung. Messstellen, Leistungsschalter, Verriegelungen und die Verbindung zum Motor- und Generatorregler müssen dazu passen. APS entwickelt die Schaltanlage für die tatsächlichen Schnittstellen und die benötigten Betriebsabläufe – einschließlich der Einbindung vorhandener Komponenten, soweit diese dafür geeignet sind.

Netz-/Generatorumschaltung

Netzüberwachung, automatischer Start, Umschaltung, Rückkehr zum Netz und Nachlauf. Elektrische und gegebenenfalls mechanische Verriegelungen unterstützen die vorgesehene sichere Schaltfolge.

Synchronisierung und Parallelbetrieb

Spannung, Frequenz und Phasenlage vor dem Zuschalten abstimmen. Im Erzeugerverband werden Wirk- und Blindleistung sowie Zu- und Abschaltbedingungen passend zur Anlage koordiniert.

Schutz und Betriebsüberwachung

Überwachung elektrischer und motorischer Betriebsgrößen, definierte Warn- und Abschaltreaktionen sowie geeigneter Generator- und Netzschutz. Der konkrete Schutzumfang folgt der Anwendung und dem Schutzkonzept.

Zu den möglichen Betriebsweisen gehören Handbetrieb, automatischer Ersatzstrombetrieb, Inselbetrieb sowie projektbezogen Netzparallelbetrieb. Wartungs- und Prüfabläufe werden mit den erforderlichen Freigaben und Verriegelungen berücksichtigt. Eine besondere Sicherheitsstromversorgung wird als Gesamtsystem mit den jeweiligen Verbrauchern und Anforderungen ausgelegt.

APS-Schaltanlage mit geöffneten Feldern, Leistungsschalter und Sammelschienensystem
Leistungstechnik, Steuerung und Anschlussräume – abgestimmt auf die Anlage.

KLARE STRUKTUR IM SCHALTSCHRANK

Geplant für Betrieb, Erweiterung und Service.

Die innere Anordnung berücksichtigt Leistung, Steuerung, Leitungsführung, Wärmeentwicklung und die benötigten Anschlussräume. Eindeutige Betriebsmittelkennzeichnungen sowie nachvollziehbare Klemmen- und Kabelzuordnungen erleichtern Montage, Fehlersuche und spätere Instandhaltung.

  • Abgestimmte Einspeisungen, Abgänge und Sammelschienensysteme.
  • Passende Leistungsschalter, Schütze und Motorschutzgeräte.
  • Messung elektrischer Größen und Zustandsrückmeldungen.
  • Steuerstromversorgung, Ladeerhaltung und Hilfsenergie nach Bedarf.
  • Bediengeräte, Wahlschalter und verständliche Meldetexte.
  • Platz- und Schnittstellenreserven entsprechend der vereinbarten Erweiterung.

INDUSTRIELLE STEUERUNGS- UND VERTEILANLAGEN

Ihre Maschine und Ihr Prozess geben die Funktion vor.

Für industrielle Anlagen beginnt die Planung beim Prozess: Welche Antriebe und Verbraucher müssen geschaltet werden? Welche Sensorwerte werden erfasst? Welche Zustände benötigen Bediener und übergeordnete Steuerungen? Aus diesen Anforderungen entstehen die Stromlaufpläne, die Auswahl der Betriebsmittel und die benötigten Steuerungsfunktionen.

Antriebe und Hilfsanlagen

Schalten und überwachen von Motoren, Pumpen, Lüftern und Hilfsantrieben. Anlassverfahren, Antriebstechnik und Schutz werden passend zum Last- und Betriebspunkt gewählt.

SPS, Sensorik und Bedienung

Digitale und analoge Signale, zum Beispiel 4–20 mA, übersichtlich einbinden. Bedienkonzept, Zustandsanzeigen, Alarmierung und die Schnittstellen zu vorhandenen Anlagen gemeinsam festlegen.

Kommunikation und Integration

Geeignete Komponenten über abgestimmte Schnittstellen wie Modbus TCP/IP oder Modbus RTU anbinden. Datenpunkte, Zuständigkeiten und das Verhalten bei Kommunikationsausfall werden definiert.

Bei einer Modernisierung prüfen wir die vorhandenen Pläne, Messstellen, Antriebe und Schnittstellen. Die neue Steuerung wird nicht allein nach dem früheren Geräteumfang ausgewählt, sondern anhand der aktuellen Funktion und des geplanten Betriebs. Sicherheitsfunktionen und Not-Halt-Kreise werden im jeweiligen Maschinen- beziehungsweise Anlagenkonzept gesondert betrachtet.

EIN DURCHGÄNGIGER ABLAUF

Planung. Fertigung. Prüfung. Inbetriebnahme.

01

Funktionen festlegen

Betriebsarten, Lasten, Schnittstellen und Standortbedingungen aufnehmen. Einlinienschema und Funktionsbeschreibung abstimmen.

02

Schaltanlage aufbauen

Gehäuse und Betriebsmittel anordnen, Komponenten montieren, verdrahten und eindeutig kennzeichnen.

03

Funktionen prüfen

Elektrische Prüfungen, Schaltfolgen, Verriegelungen und Meldungen entsprechend dem vereinbarten Prüfplan nachweisen.

04

Vor Ort integrieren

Anschlüsse, Parametrierung und Zusammenspiel mit der Gesamtanlage prüfen, Betrieb einweisen und Unterlagen übergeben.

NACHVOLLZIEHBARE AUSFÜHRUNG

Dokumentation und Prüfkonzept gehören dazu.

Technische Unterlagen

Stromlaufpläne, Klemmenpläne, Betriebsmittellisten, Anschlussbezeichnungen und vereinbarte Funktionsbeschreibungen unterstützen Installation und Betrieb.

Elektrische und funktionale Prüfung

Je nach Anlage werden unter anderem Schutzleiterverbindungen, Isolation, Schaltgeräte, Messwerte, Ein-/Ausgänge, Verriegelungen und die vorgesehenen Betriebsabläufe geprüft und dokumentiert.

Abgestimmte Regelwerke

Für Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen sind je nach Ausführung DIN EN IEC 61439-1/-2 relevant; bei Maschinensteuerungen DIN EN 60204-1. Der anzuwendende Nachweisumfang wird für das konkrete System festgelegt.

Bei Erzeugungsanlagen im Netzparallelbetrieb kommen die für den Anschlussfall anzuwendenden VDE-Anwendungsregeln und die Bedingungen des Netzbetreibers hinzu. Eine einzelne Steuerung oder ein Gehäuse ersetzt weder den Nachweis für die Schaltgerätekombination noch die Prüfung der gesamten Anlage.

FÜR EIN PASSENDES ANGEBOT

Was soll Ihre Schaltanlage leisten?

Senden Sie uns eine kurze Funktionsbeschreibung und vorhandene Pläne. Besonders hilfreich sind Betriebsspannung, gewünschte Leistung beziehungsweise Bemessungsstrom, Erzeuger und Verbraucher, vorgesehene Betriebsarten, Aufstellort, Kabeleinführung und benötigte Schnittstellen. Bei Bestandsanlagen unterstützen Fotos und vorhandene Klemmen- oder Stromlaufpläne die Abstimmung.

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Ihr Vorhaben.
Unser gemeinsames Projekt.

Teilen Sie uns Anwendung, Leistungsbedarf und Standort mit. Wir besprechen Systemaufbau, Einbindung und den passenden Leistungsumfang.

04171 8179981 ↗

info@albari.de

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